Mobiltarif

Wer heute auf der Suche nach einem neuen Handytarif ist, der muss zunächst einmal die Entscheidung treffen, ob ein fester Vertrag angestrebt wird, oder eher Prepaid Tarife sinnvoll wären.

Hierzu sollte man die wesentlichen Unterschiede der beiden Varianten kennen, denn in den letzten Jahren hat sich das Angebot stark gewandelt und viele Endkunden arbeiten bei Ihrer Einschätzung noch mit völlig falschen Vermutungen.

Wirklich günstige Handytarife sind eigentlich nur unter den Prepaid Varianten zu finden. Diese zeichnen sich durch exzellente Minutenpreise, Preise pro SMS und Preise für Interneteinheiten aus. Dass die Preise besser sind, ist schon lange so, allerdings galt Prepaid immer als unkomfortabel und von der Qualität schlechter als ein fester Handyvertrag.  Doch hier zeigt die Gegenwart ein komplett anderes Gesicht. Der Service ist zumindest bei den Top Prepaid Anbietern gleichwertig im Gegensatz zu den festen Verträgen. Die umständliche Aufladung die lange Zeit über einen an Tankstellen gekauften Code funktionierte, ist nun auch über zahlreiche bequemere Methoden möglich. Möglich hierbei sind: Aufladung per SMS/Anruf, automatische Aufladung wenn das Guthaben unter einen gewissen Betrag fällt, aber auch die Bezahlung per Rechnung ist oft möglich.

Noch flexibler und günstiger wurden die Prepaid Tarife aber durch die verschiedenen Flatrates die optional gebucht werden können. Diese Flatrates sind monatlich kündbar und bieten somit weiterhin vollkommene Flexibilität und kaum Verpflichtungen.

Feste Verträge dagegen haben kaum noch ein Gebiet um Pluspunkte zu sammeln. Das Netz ist das Gleiche wie bei der Prepaid Konkurrenz, der Service kaum spürbar besser und die Preise deutlich teurer. Dazu noch feste Laufzeiten und oftmals verpflichtende Mindestumsätze oder Flatrates die auch wenn Sie nicht vollkommen ausgenutzt werden gezahlt werden müssen.  Wer in einem 24 Monatsvertrag festhängt und nach 20 Monaten die eigenen Minutenpreise zum Beispiel vergleicht, mit Prepaid Angeboten oder „neuen“ Verträgen wird erschrocken eine klaffende Diskrepanz zwischen den aktuellen Marktpreisen und den eigenen Kosten feststellen. Durch die ständig sinkenden Preise kommt dies speziell am Ende der Laufzeit besonders zu Geltung.