Roaming-Gebühren

Der Begriff Roaming wird im Mobilfunk verwendet.

Jeder Betreiber eines Mobilfunknetzes hat eine große Anzahl an Sendeantennen aufgestellt. Jede Antenne hat einen gewissen Radius indem eine Sim-Karte des Anbieters Kontakt zum Mobilfunknetz aufnehmen kann. Alle Antennen zusammen ergeben die Netzabdeckung des Mobilfunkanbieters. Ist man mit seinem Handy ( Sim-Karte ) außerhalb der Netzabdeckung, z.B. im Ausland, meldet sich das Handy ( Sim-Karte ) in das lokale Netzwerk ein. Somit ist man telefonisch erreichbar. Der ganz große Nachteil ist das diese Nutzung des fremden Netzes unter den Providern abgerechnet und dann am Ende als Roamingkosten dem Verbraucher belastet wird.

Die hohen Roaming-Gebühren europäischer Mobilfunkanbieter sind in den letzten Jahren wiederholt kritisiert worden. Im März 2007 wurde eine Höchstgrenze der europäischen Roaminggebühren vorgeschlagen. Am 7. Juni 2007 stimmte der EU-Ministerrat der Verordnung zu, die die Gebühren für abgehende Anrufe im EU-Ausland auf maximal 49 Cent pro Minute und für angenommene Gespräche auf maximal 24 Cent zuzüglich der jeweiligen Mehrwertsteuer festlegt.